Denn alles in deinem Leben steht und fällt mit dir!
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge von deinem absoluten Lieblings-Podcast mit mir Kim Sternemann.
00:00:10: Heute sprechen wir über ein Thema, was sehr viele Frauen stark in ihren Beziehungen erleben – nämlich dass sie irgendwie an irgendeinem Punkt das Gefühl haben, Sie übernehmen die ganze Verantwortung in der Beziehung und fühlen sich oft schon so eher in so ner Caretakerrolle für Ihren Partnern.
00:00:30: Man könnte auch sagen, du erlebst dich häufig wie eine Mama die sich um ihren Partner kümmert.
00:00:37: Und das ist natürlich schon eine Schwierigkeit in sich weil wenn man eine Erwachsene-Partnerschaft führt kann man keine Mutter für seinen Partner sein.
00:00:46: und wir gucken uns heute einmal an was psychologisch dahinter steckt.
00:00:50: und vor allem schauen wir Traumasensiblen auf die Bindungsebene denn hier finden wir dass ein oder andere Ich würde nicht sagen Phänomen, aber auf jeden Fall die eine oder andere Antwort auf die Frage warum du dich wiederkehrend in der Position wieder vernissst dass Du denkst du musst Dich um alle anderen kümmern.
00:01:09: Aber sehr wahrscheinlich in dir es die riesengroße Sehnsucht gibt das sich selber jemand um Dich kümmert.
00:01:15: Hier auch nochmal mein Anliegen an Dich.
00:01:18: Du würdest mir einen großen gefallen tun wenn du diesen Podcast mit einer fünf Sterne Bewertung versehst ein Kommentar da lässt oder ihn mit Menschen teilst damit einfach dieses Wissen noch mehr in die Welt gelangen kann.
00:01:30: Infos zu einem kostenlosen Beziehungsanalysegespräch mit mir, findest du ebenfalls in den Show notes unter dieser Podcastfolge.
00:01:36: da kommst Du auf den Link klicken und wirst zu einem Formular weiter gleitet und diese Formula musst Du tatsächlich vollständig ausfüllen.
00:01:43: erst dann erhältst Du von mir eine Rückmeldung für ein Termin.
00:01:47: Jetzt wünsche ich Dir aber erstmal viel Spaß mit der heutigen Podcastfolger.
00:01:55: kümmern um den anderen fürsorglich sein, immer wieder auch Verantwortung zu übernehmen für die Bedürfnisse der Anderen an Termine denken.
00:02:03: Den Haushalt managen und dann am besten abends noch richtig, richtig sexuelle Lust auf den anderen haben sollen oder wollen das ist etwas was wir in der Psychologie als Parentifizierung beschreiben können.
00:02:18: Das ist ein Begriff der beschreibt dass du als Kind sehr früh eine Rolle übernehmen musstest, die eigentlich beim Erwachsenen liegt.
00:02:26: Und Parentifizierung ist etwas was sehr viele Frauen sehr früh gelernt haben denn es zeigt sich in ihren heutigen Freundschaften, Liebesbeziehungen aber auch in anderen Verbindungen in denen sie stecken oftmals tatsächlich auch im Beruf.
00:02:40: das heißt du neigst dazu sehr, sehr schnell dich selber in eine Position zu begeben wo du viel mehr Verantwortung trägst als du musst und teilweise auch kannst.
00:02:53: Und diese Parentifizierung führt eben dazu dass wir dann so ein bisschen so einen Mama-Syndrom entwickeln und fast schon die Partnerrolle in unserer Beziehung verlassen und eher der Caretaker werden für die Gefühle und Bedürfnisse und die Wünsche unseres Gegenübers bis wir denn irgendwann bemerken dass es uns damit gar nicht mehr gut geht und das eben eine erwachsene Beziehung, keine Beziehungen sein kann in der ich als Frau eine Mutterrolle übernehme für einen Erwachsenen Mann beispielsweise.
00:03:24: Und wir gucken heute einmal hinter die Kulissen von Parentivizierung – und ich mag den natürlich auch mitgeben wie du da wieder raus kommst!
00:03:33: Bei Parentifizierung wird die Generation und Rollenordnung in der Familie verschoben.
00:03:39: Ein Kind übernimmt dann tatsächlich emotional oder auch oftmals ganz praktisch Verantwortung für den Elternteil, oder für das Funktionieren des gesamten Familiensystems.
00:03:49: Hier mal einige Beispiele für dich Du hast wahrscheinlich früh gemerkt wie es deiner Mama geht Und wolltest irgendwie was dafür tun damit sie ihren Anführungsstrichen besser geht Damit sie wieder glücklich ist, damit sie freudig ist.
00:04:01: Du hast vielleicht auch zwischen deinen Eltern vermitteln müssen, weil die Streltäne waren.
00:04:06: Du wolltest das irgendwie schlichten zwischen denen oder aber auch du hast dich früh um deine Geschwister kümmern müssen.
00:04:13: Du warst vielleicht aber auch das vernünftige kleine Mädchen dass seine Eltern immer wieder emotional reguliert hat und hast deine eigenen Bedürfnisse natürlich einfach zurückgestellt damit zu Hause ein harmonisches und funktionierendes Umfeld stattfindet.
00:04:28: Dadurch hast eine Sache gelernt, die du immer noch an den Tag legst.
00:04:32: Nämlich ich bin sicher wenn ich gebraucht werde und gerade bei emotionaler Parentifizierung ist dieser Punkt wirklich sehr entscheidend ein Kind entwickelt dann die Beziehungserwartung näher entsteht dadurch dass Ich mich um andere kümmere das ich mich für andere aufopfere Und das ich sozusagen meinen Platz hier im Familiensystem rechtfertige, indem ich ständig beweise.
00:04:57: Ich bin wichtig für euch weil ich mache keine Probleme, ich werde keine zusätzliche Belastung für euch und ich kann euch helfen.
00:05:04: Ich kann euch stützen!
00:05:05: Ich kann Euch regulieren, ich kann Euch glücklich
00:05:08: machen.".
00:05:09: Und genau das sehen wir dann eben auch als Beziehungsverhalten in heutigen Partnerschaften.
00:05:15: Die Frage die wir uns stellen müssen ist Wie kommt das also zustande, dass du dieses Verhalten heutzutage immer noch an den Tag legst?
00:05:23: Also wie beginnt es in dir, dass Du anfängst Dein Partner an der einen oder anderen Stelle zu bemuttern.
00:05:30: Jetzt musst du dir vorstellen, du kommst als Erwachsene in eine Beziehung und triffst auf einen Mann der Bedürfnisse hat.
00:05:36: Der hat vielleicht manchmal Schwierigkeiten oder aber auch du bemerkst so Verantwortungen.
00:05:40: das fällt ihm auch manchmal schwer.
00:05:42: er hat vielleicht auch oftmals eher ein instabilen Umgang mit seinen eigenen Gefühlen Oder er verhält sich oftmals ehr Passiv Und dein System kennt dieses Verhalten schon.
00:05:54: Das heißt dass was in dir dann oftmals angeht ist ein Ich nehme ihn wahr, ich bewerse ihn und sein Verhalten vielleicht auch auf eine bestimmte Art und Weise.
00:06:03: Und es gibt die Idee in mir der kann das nicht alleine.
00:06:06: Der kriegt das irgendwie nicht hin.
00:06:07: also fängst du an du kümmerst dich Du spürst was wird ihr gebraucht?
00:06:11: Du übernimmst Verantwortung!
00:06:13: Du hältst irgendwie den ganzen Laden zusammen und dafür zahlst so natürlich einen Preis nämlich du musst Von dir weg, dich komplett auf den anderen fokussieren.
00:06:22: Auf das was da gemacht geregelt getan werden muss und du musst deine Bedürfnisse immer und immer wieder runter regulieren und hinten anstellen.
00:06:30: Und am Anfang fühlt sich das gar nicht so falsch an sondern Das kann sein dass wir dann denken Wir tun das aus Liebe also wir sind ganz fürsorglich und aufopferungsvoll für Den Anderen Da Du kochst, du organisierst.
00:06:44: Du erinnerst ihn.
00:06:45: Du denkst für ihn mit.
00:06:46: Du willst irgendwie auch seine Stimmung regulieren?
00:06:48: Willst ihm dabei helfen, seine Probleme zu lösen?
00:06:51: Du entschuldigst vielleicht auch seinen Verhalten oder du versuchst seine Entwicklung voranzutreiben und irgendwann bist du mit diesem Verhalten nicht mehr nur seine Partnerin sondern du wirst zur seiner Versorgerin, zur emotionalen Regulatorin oder auch zur Managerin.
00:07:10: Und das ist der Punkt, an dem aus Fürsorge Parentifizierung im erwachsenen Beziehungskontext werden kann.
00:07:17: Es ist ein schmaler Grad weil natürlich ist da nichts falsch dran sich liebevoll um jemand zu kümmern und zu unterstützen Zuwendungen zu geben.
00:07:26: aber es gibt einen großen Unterschied ob ich irgendwann mit der Zeit mehr und mehr die Schubkraft werde von dem Ganzen, die das Ganze auf ihren Schultern ausbalanciert.
00:07:37: Die sich um andere kümmert aber selber völlig in Vergessenheit gerät.
00:07:41: Das heißt du kannst auch für dich mal prüfen ja hast du den Eindruck dass es ausbalanziert ist?
00:07:46: Hast Du den Eindruck wenn Du oft eine Beziehungen guckst auf die Verbindungen die Du lebst Dass es da ein Ausbalancierendes Verhältnis gibt?
00:07:54: oder aber hast Du den eindruck dass sich das eher anfühlt wie Ich mache immer mehr, es wird immer mehr als selbstverständlich angesehen.
00:08:02: Der andere bringt sich schon gar nicht mehr ein der engagiert sich nicht er fragt auch gar nicht nach sondern Es ist so Stück für Stück die ganze Verantwortung auch immer mehr abgegeben worden von der anderen Seite.
00:08:13: und das was du hier verstehen muss ist dass in der Tiefe eben weil Du so früh gelernt hast diese Position zu besetzen von ich bin hier Die Versorgerin sozusagen ich bin die Managerin ich kümmere mich In dir.
00:08:28: eine Verdrehung gibt von, ich werde gebraucht statt ich werde geliebt.
00:08:34: Und das ist so ein ganz wichtiger Aspekt weil ein parentifiziertes Kind lernt an irgendeiner Stelle immer und immer wieder.
00:08:42: meine Bedeutung in Beziehungen entsteht dadurch dass ich etwas für andere tue.
00:08:47: nicht unbedingt Ich bin wertvoll einfach weil ich exektsiere sondern wirklich Ich erarbeite mir erst meinen Platz hier in der Familie, mein Wert ja meine Zugehörigkeit indem ich mich einbringe.
00:09:00: Indem ich etwas tue, indem ich etwas leiste, indem sich vor allem selber keine Probleme mache.
00:09:05: Indehmich keine Belastungen werde und indem ich mig tendenziell eher zurücknehme und einen Mehrwert für die Familie biete oder für meine Eltern.
00:09:15: Und das führt natürlich zu einer sehr subtilen Verwechslung.
00:09:17: irgendwann, nämlich gebraucht werden fühlt sich dann an wie geliebt werden.
00:09:22: Dabei hat dieses Verhalten überhaupt nichts mit Liebe zu tun.
00:09:25: Ein Mann der dich nicht braucht kann sich deshalb unter Umständen weniger bindungsrelevant anfühlen.
00:09:32: Ein Mann, der Probleme hat dich braucht deine Hilfe annimmt sich auf dich verlässt aktiviert dagegen sofort deine Beziehungskompetenz.
00:09:39: Du weißt dann was zu tun ist.
00:09:40: du hast irgendwie Orientierung du kennst an deinen Platz und du hast eine Funktion.
00:09:45: ja du hast dann das Gefühl ich werde hier gebraucht und dadurch erlebst du näher Und dass es natürlich etwas was tot.
00:09:51: traurig ist wenn du das mal so in dir wirken lässt nachdem du's hörst.
00:09:54: weil Das bedeutet ja im Umkehrschluss, wenn ich nicht mehr funktioniere.
00:09:59: Wenn ich mich nicht kümmere und mich nicht einbringe dann verliere ich hier irgendwie auch die Anwendung.
00:10:04: Dann verliehe ich die Aufmerksamkeit, die Zuwendungen.
00:10:07: Dann habe ich hier sozusagen keinen Platz mehr keine relevante Daseinsberechtigung an der Stelle.
00:10:14: Besonders spannend wird diese ganze Thematik eben dann auch noch bei Verlust angst.
00:10:18: Das heißt, Parentifizierung und Verlusterngst verstärken sich in der Regel!
00:10:22: Wenn du früh gelernt hast ich muss mich um den anderen kümmern damit die Beziehung hier funktioniert oder ich überhaupt Beziehungen erlebe Dann kann loslassen später unglaublich schwer werden.
00:10:33: Denn wenn du dann irgendwann wirklich mal aufhörst zu kontrollieren zur helfen und zu versorgen entsteht möglicherweise sogar unbewusst die Angst was Passiert denn jetzt mit unserer Beziehung?
00:10:45: Wie geht denn hier eigentlich beziehungsweise, was machen wir denn jetzt hier miteinander.
00:10:48: Oder teilweise noch tiefer wenn ich nichts mehr für dich tue brauchst du mich dann überhaupt noch?
00:10:54: und das ist natürlich eine sehr schmerzhafte Frage der wird da so ein bisschen auf den Leim kommen.
00:11:00: und deshalb kann eine Frau einen Partner oder gerade mit diesem Falten auch in einer unbewussten Bedürflichkeit halten Nicht unbedingt, weil es deine Absicht ist in anderen zu manipulieren oder kleinzuhalten.
00:11:12: Sondern weil deine eigene Bindungssicherheit daran gekoppelt ist gebraucht zu werden.
00:11:17: und deshalb fühlt sich oftmals dann auch Beziehung auf Augenhöhe oder ein gleichberechtigter Partner der vielleicht ein bisschen stabiler im Leben steht oder die Verantwortung nicht so abgibt.
00:11:30: Fühlt sich öfters einfach ungewohnt an per se etwas, was dir fremd ist.
00:11:35: Weil wenn du das eben deine ganze Kindheit über gelernt hast dass du dich um die anderen kümmern musst obwohl du selber hochgradig bedürftig warst als kind dann wird sich dieses verhalten natürlich in jeder form von beziehung zeigen und es ist natürlich ein sehr spannender aspekt weil stell dir eine frau vor dies zwanzig, dreißig, vierzig Jahre und die hat ihre gesamte Kindheit über gelernt.
00:11:58: Ich bin die Starke hier!
00:12:00: Ich halte die Familie zusammen in dem ich zwischen meinen Eltern vermittel indem ich keine Probleme mache, indem ich meine Eltern beschwichtige, meine Mama reguliere, mein Papa glücklich mache.
00:12:10: Und auf einmal trifft diese vermeintlich starke Frau auf einen emotionalen reifen Mann, der über eine Verantwortung.
00:12:16: Der kann seine Gefühle selbst regulieren und organisiert sein eigenes Leben.
00:12:20: Er bittet um Unterstützung wenn er sie braucht.
00:12:22: Er respektiert deine Grenzen.
00:12:24: und der Brauch per se keine Mutter weil erwachsener Mann allein überlebensfähig.
00:12:29: Und plötzlich musst du lernen dass es viel schwieriger für dich sein kann nicht für ihn da zu sein so wie du's gelernt hast sondern das du zum Einen empfangen darfst dass du jetzt auch Beziehung empfangen darfst und das erste Mal vielleicht erlebst, wie ist es ein stabiles Gegenüber zu haben.
00:12:51: Was gar nicht will, dass ich sein Leben für ihn übernehme oder organisiere?
00:12:55: Dass du jetzt eigene Bedürfnisse haben darfst!
00:12:57: Dass du dich mal anlegen kannst.
00:12:59: Dass du Verantwortung abgeben darfst.
00:13:02: Dass Du zulassen darfst, dass der andere vielleicht etwas für Dich tut.
00:13:06: Und vor allem kannst du da die Erfahrung machen, dass Ich geliebt werde ohne etwas leisten zu müssen.
00:13:13: Und für ein parantifiziertes Nervensystem ist das erstmal tatsächlich verwirrend.
00:13:19: Das löst in der Regel eine große Verwirrung aus und auch so eine Orientierungslosigkeit, weil man dann auf einmal gar nicht mehr weiß wie geht es denn hier?
00:13:30: Also wie geht denn einfach nur da sein?
00:13:32: Wie geht denn empfangen?
00:13:34: Ich kümmere mich jetzt nicht um dich sondern ich habe jetzt Zeit und Raum und Kapazität, mich mal um mich zu kümmern!
00:13:43: Der wichtigste Unterschied, den wir hier wirklich im Blick halten wollen ist, dass es ein schmaler Grad von Führsorge und Bemutterung ist.
00:13:51: Nicht jede Fürsorge ist natürlich eine parentifizierte Fürsage sondern in einer gesunden Partnerschaft gibt es selbstverständlich für Sorge von.
00:13:58: ich koche heute mal für dich, ich helfe dir weil du eine schwierige Phase hast, ich kümmere mich wenn du krank bist.
00:14:03: das Problem entsteht eher wenn wirklich grundsätzliche Verantwortlichkeiten verschoben werden.
00:14:08: Es heißt eine gute Frage, die ich dir mitgeben möchte ist.
00:14:11: Das kannst du mir in dir wirken lassen.
00:14:13: Tue ich gerade etwas für meinen Partner oder übernehme ich etwas das eigentlich seine Verantwortung wäre?
00:14:18: Ja beispielsweise Fürsorge bedeutet Ich unterstütze dich bei deiner Bewerbung.
00:14:23: Bemutterung bedeutet Ich such dir Stellen raus schreib dein Lebenslauf erinnere ich daran Bin anschließend enttäuscht dass du selber nicht machst ja.
00:14:31: Oder Fürsorge heißt Ich merke Dass Du gerade emotional überfordert bist.
00:14:35: ich bin da.
00:14:36: Bemutterung würde bedeuten, ich muss herausfinden warum du so bist dich beruhigen und dafür sorgen dass du dich wieder besser fühlst.
00:14:43: Das zweite ist keine Partnerschaft auf Augenhöhe mehr sondern es ist wirklich ein sukzessives Absprechen deiner eigenen Erwachsenen Kompetenz und die Idee von.
00:14:53: Ich regle das hier für Dich.
00:14:55: Und jetzt müssen wir auch in Frage stellen Warum ist das so?
00:14:58: Das heißt das eine ist Wenn Du deine ganze Kindheit über das Du gelernt hast dann hast Du faktisch gesehen nicht gelernt wie gesunde Abhängigkeit funktioniert, was Beziehung bedeutet und dass du als Kind bemuttert worden bist.
00:15:13: Das heißt diese Qualität von annehmen sich zurücklehnen sich zumuten können ja also ein Recht auch darauf haben was du brauchst was du möchtest wie es dir geht.
00:15:23: das konnte nicht stattfinden Und ich versuch das immer so zu erklären damit Du wirklich verstehst.
00:15:28: das ist so Als hättest du an einer stelle bestimmte Vokabeln für deine Sprache nicht gelernt.
00:15:34: dir fehlen wirklich gewisse Fähigkeiten.
00:15:37: Du bist nicht dumm oder unfähig, sondern es ist eher ein.
00:15:41: du konntest einen bestimmten Aspekt den es braucht für eine gesunde Beziehung nicht entwickeln weil du in Summe betrachtet zu viel von dem anderen erlebt hast.
00:15:53: und Es ist wirklich ein ganz entscheidender Punkt diese Differenzierung für sich mitzubekommen auch wahrzunehmen wie schwer aushaltbar das für ganz viele Frauen ist wieder einen gesunden Umgang zwischen Fürsorge und Verantwortungsübernahme, also Bemutterung wahrzunehmen.
00:16:11: Denn ich nehme dem anderen Jahr tendenziell ständig Aufgaben ab oder innere ihnen etwas weil ich befürchte ja etwas an der Stelle Und in der Regel befürcht' ich dass sich sonst mit der Hilflosigkeit meines Partners in Berührung kommen würde Mit einer gewissen Unfähigkeit, mit einer Trauigkeit Oder auch mit ner Wut.
00:16:30: denn wir wollen auch hier im Blick behalten Alles, was wir tun in unserem Leben um etwas zu vermeiden hat ganz viel damit zu tun dass wir Emotional nicht erwachsen genug sind.
00:16:41: Um mit diesen Gefühlen umzugehen die eben auch ein anderer Mensch in uns berührt oder aber auch wenn diese Person In diesen gefühlen ist.
00:16:49: und auch das hat natürlich viel damit Zu tun dass wenn ich als kind immer nur beachtet wurde oder geliebt worden bin oder näher bekommen habe, wenn ich irgendwie wertvoll für meine Eltern im Sinne voll nützlich war.
00:17:02: Wie soll ich dann einen gesunden Umgang mit Gefühlen von mir oder anderen gelernt haben?
00:17:05: Das geht ja gar nicht!
00:17:07: Das heißt das gleiche was vielleicht meine Eltern mit mir gemacht haben oder was ich halt schon so früh mit meinen Eltern machen musste mache ich natürlich auch mit meinem Partner.
00:17:15: und sorry to say... das ist natürlich eine starke Form von emotionaler Übergriffigkeit.
00:17:20: Also wenn du denkst, dein Partner ist gar nicht alleine lebensfähig.
00:17:24: Der kriegt das alles gar nicht auf die Kette dann steckt er zum einen eine starke Abwertung drin und tendenziell auch ne Beschämung.
00:17:32: Und das andere ist Du reist natürlich da auch Dinge an dich Die es gar nicht möglich machen für den anderen überhaupt seine eigenen Erfahrungen zu machen oder aber sich damit einzubringen.
00:17:43: Und ein großer Teil deiner eigentlichen Heilaufgabe Ist tatsächlich eher die Lösung Parantifizierte Frau ist nicht noch unabhängiger zu werden oder kälter.
00:17:54: Oder die Idee zu haben, ich darf mich jetzt hier um niemanden mehr kümmern.
00:17:58: Ich muss jetzt damit aufhören und ich kümmere mich nur noch um mich sondern vielmehr ein.
00:18:02: Ich darf in Verbindung mit anderen Menschen sein ohne Verantwortung ständig für das emotionale Wetter meines Gegenüberes zu übernehmen oder aber für all die Dinge, die er in seinem Alltag vielleicht langsamer macht als sich oder auf eine eigene Art und Weise macht.
00:18:18: Das heißt... muss die Erfahrung machen, Liebe bedeutet nicht nur ich werde gebraucht.
00:18:25: Sondern Liebe bedeutet eben auch Ich kann einfach da sein.
00:18:28: ja also ich kann Beziehungen führen ohne ständig für uns beide funktionieren zu müssen.
00:18:34: und das ist auch so Die Quintessenz einer Erwachsenen-Pandaschaft zwei Erwachsene die für einander da sein können ohne dass Einer zum Kind und der andere zum Elternteil wird sondern dass wir beide hier auf Augenhöhe miteinander sind und liebevolle, verständnisvolle Beziehung gestalten.
00:18:51: Und uns im Klaren darüber sind, dass es eine Verteilung von Verantwortlichkeiten in einer Partnerschaft gibt.
00:18:56: Wohlwissend!
00:18:58: Es gibt mal Phasen, in denen der eine vielleicht mehr Unterstützung braucht als der andere aber es kein grundsätzliches Ungleichgewicht gibt.
00:19:08: Auch dieses Ungleich-Gewicht hat irgendwo seinen Anfang gefunden.
00:19:13: Alles findet seinen Anfang bis es halt irgendwann zu einer Normalität wird und Zu einem zu einer Gewohnheit.
00:19:19: Und mir ist wirklich wichtig, dass ihr versteht gerade bei Beziehungsdynamiken ist Es noch wichtiger mitzubekommen Wie haben die Dinge in den laufgenommen?
00:19:27: wann hat das angefangen was du irgendwie gedacht hast Du musst das hier irgendwie alles regeln Für dein gegenüber und dich mehr und mehr verloren hast an der stelle.
00:19:36: Ich kann dir sagen, deine Beziehung wird sich maßgeblich verändern wenn du wieder anfängst auf dich zu achten und wenn du auch mit ein bringst.
00:19:43: Und anfängs dem anderen zu erklären warum du XY machst.
00:19:47: ja also der Lösungsweg ist nicht Ich mach mich hier jetzt ganz alleine, ich kümmere mich nur noch um mich.
00:19:53: Das ist oft eher eine sehr trotzige kurzfristige Lösung die meisten Frauen an den Tag legen.
00:19:59: Sondern auch du darfst lernen das Beziehung nicht dass es was du bisher gedacht hast.
00:20:03: Beziehungen bedeutet auch nichts.
00:20:05: Ich werde irgendwann zur Mauer für dich und manage dein Leben sondern... ...ich bin deine Partnerin!
00:20:10: Du bist mein Partner.
00:20:11: wir beide haben Eltern.
00:20:12: vielleicht sind wir auch Eltern für unsere Kinder aber erwachsene Menschen brauchen keine Eltern mehr sondern wir brauchen erwachsene, emotionale Kompetenz um miteinander eine schöne Beziehung führen zu können.
00:20:24: Falls du dich darin wieder erkannt hast freue ich mich dich vielleicht ganz bald im kostenlosen beziehungsanalysen Gespräch kennenzulernen und dann schauen wir gemeinsam auf deine aktuelle Situation.
00:20:33: Ich werde dir das Beziehungscoaching erklären Und dir auch schon den einen oder anderen Lösungsvorschlag mit an die Hand geben.
00:20:40: Vielen lieben Dank fürs Zuhören und bis ganz bald!
00:20:43: Deine Kim.